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"Gretchenfrage"!
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Jede gute Strategie beginnt mit einer klugen Frage…
Und manchmal braucht es jemanden, der sie einfach stellt.
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SO FUNKTIONIERT'S:
Jeden Monat beantworte ich eine Frage zum Thema Markenstrategie, die mehrere von euch beschäftigt.
WIE WÄHLE ICH AUS?
Ihr reicht eure Fragen über das Formular ein – anonym für andere, aber mit euren Kontaktdaten für mich.
Warum? Weil ich lieber echte Fragen von echten Menschen beantworte – und keine Spam- oder Scherzfragen.
Ich sehe mir alle Fragen an und erkenne, welches Thema euch besonders beschäftigt. Jeden Monat wähle ich daraus eine Frage aus und beantworte sie – für alle sichtbar und verständlich.
WARUM MACHE ICH DAS SO?
Weil ich euch dort unterstützen möchte, wo es wirklich wichtig ist. So bekommt ihr Antworten, die viele weiterbringen – nicht nur einzelne.
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WIE WÄHLE ICH AUS?
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Warum? Weil ich lieber echte Fragen von echten Menschen beantworte – und keine Spam- oder Scherzfragen.
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Mach mit!
Reiche jetzt deine Gretchenfrage ein – vielleicht ist deine Frage nächsten Monat dran!
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Die Jänner Frage:
Unsere Destination will für vieles stehen: Natur, Kultur, Kulinarik, Erholung, Erlebnis. Gleichzeitig konkurrieren wir mit immer mehr Orten, die ähnlich kommunizieren. Wie gelingt es einer Destinationsmarke, unverwechselbar zu werden – ohne sich künstlich zu verengen oder Teile ihrer Vielfalt zu verlieren?
Gretchen's Antwort:
Wer versucht, allen alles zu sein, bleibt für niemanden etwas Besonderes.
Viele Destinationsmarken stehen vor derselben Herausforderung: Sie haben viel zu bieten – und erzählen alles davon. Natur, Kultur, Kulinarik, Aktivitäten, Entschleunigung. Jede Aussage ist für sich richtig. Doch im Zusammenspiel entsteht kein klares Bild, sondern ein breiter, oft beliebiger Mix. Die Destination wird beschrieben – aber nicht positioniert.
Unverwechselbarkeit entsteht nicht durch Vollständigkeit, sondern durch Auswahl.
Was tun? Drei konkrete Schritte:
Fazit:
Eine starke Destinationsmarke entsteht nicht durch das Versprechen von allem, sondern durch das Bekenntnis zu etwas. Wer den Mut zur Fokussierung hat, gewinnt an Profil – und lässt dennoch Raum für Vielfalt. Denn auch Orte werden nicht geliebt, weil sie alles sind, sondern weil sie etwas Besonderes sind.
Viele Destinationsmarken stehen vor derselben Herausforderung: Sie haben viel zu bieten – und erzählen alles davon. Natur, Kultur, Kulinarik, Aktivitäten, Entschleunigung. Jede Aussage ist für sich richtig. Doch im Zusammenspiel entsteht kein klares Bild, sondern ein breiter, oft beliebiger Mix. Die Destination wird beschrieben – aber nicht positioniert.
Unverwechselbarkeit entsteht nicht durch Vollständigkeit, sondern durch Auswahl.
Was tun? Drei konkrete Schritte:
- Den emotionalen Kern der Destination definieren: Nicht die Angebote machen den Unterschied, sondern das Gefühl, das ein Ort auslöst. Die zentrale Frage lautet: Warum kommen Menschen genau hierher – und was nehmen sie mit nach Hause? Dieser emotionale Kern muss Ausgangspunkt jeder Kommunikation sein.
- Vielfalt kuratieren statt aufzuzählen: Eine starke Destinationsmarke reduziert nicht das Angebot, sondern die Erzählung. Sie ordnet Vielfalt einer klaren Leitidee unter. So wird aus vielen Attraktionen eine zusammenhängende Geschichte – und aus Information Identität.
- Alle Akteure zu Markenbotschaftern machen: Eine Destination ist kein Produkt, sondern ein Zusammenspiel vieler Stimmen. Hotellerie, Gastronomie, Kultur, Einheimische – sie alle prägen das Markenerlebnis. Markenführung heißt hier, ein gemeinsames Verständnis zu schaffen, nicht alles zu kontrollieren.
Fazit:
Eine starke Destinationsmarke entsteht nicht durch das Versprechen von allem, sondern durch das Bekenntnis zu etwas. Wer den Mut zur Fokussierung hat, gewinnt an Profil – und lässt dennoch Raum für Vielfalt. Denn auch Orte werden nicht geliebt, weil sie alles sind, sondern weil sie etwas Besonderes sind.
Die Dezember Frage:
Unsere Marke will in diesen Zeiten des Umbruchs Haltung zeigen: zu Nachhaltigkeit, Verantwortung, gesellschaftlichen Themen. Gleichzeitig wächst die Angst, belehrend, austauschbar oder unglaubwürdig zu wirken. Wie viel Haltung braucht eine Marke und wann wird sie zur Inszenierung?
Gretchen's Antwort:
Wer keine Haltung zeigt, bleibt beliebig. Wer Haltung nur zeigt, und nicht lebt, wird unglaubwürdig.
Viele Marken spüren den Erwartungsdruck: KundInnen, Mitarbeitende und Öffentlichkeit fordern Positionierung. Ein typisches Beispiel: Ein Unternehmen bekennt sich öffentlich zu Nachhaltigkeit – während intern weiterhin primär nach dem günstigsten Lieferanten entschieden wird, ohne Umwelt- oder Sozialstandards konsequent mitzudenken. Die Kampagne ist stimmig, die Botschaft korrekt. Doch das tägliche Handeln erzählt eine andere Geschichte. Genau hier entsteht die Bruchstelle.
Was tun? Drei konkrete Schritte:
Fazit:
Haltung ist kein Trend, sondern ein Langstreckenlauf. Marken gewinnen an Bedeutung, wenn sie nicht lauter, sondern klarer werden. Wer Haltung zeigt, um zu gefallen, verliert sie. Wer sie lebt, wird unverwechselbar.
Viele Marken spüren den Erwartungsdruck: KundInnen, Mitarbeitende und Öffentlichkeit fordern Positionierung. Ein typisches Beispiel: Ein Unternehmen bekennt sich öffentlich zu Nachhaltigkeit – während intern weiterhin primär nach dem günstigsten Lieferanten entschieden wird, ohne Umwelt- oder Sozialstandards konsequent mitzudenken. Die Kampagne ist stimmig, die Botschaft korrekt. Doch das tägliche Handeln erzählt eine andere Geschichte. Genau hier entsteht die Bruchstelle.
Was tun? Drei konkrete Schritte:
- Innere Klarheit vor äußerer Aussage: Bevor eine Marke spricht, muss sie wissen, wofür sie wirklich steht – und warum. Haltung beginnt dort, wo Entscheidungen getroffen werden: bei Investitionen, Partnerschaften, Führung und Priorisierung. Kommunikation folgt, sie ersetzt nichts.
- Relevanz statt Vollständigkeit: Eine Marke muss nicht zu allem eine Meinung haben. Sie sollte dort Haltung zeigen, wo sie betroffen ist und Verantwortung trägt. Weniger Themen, dafür konsequent vertreten – das schafft Vertrauen.
- Konsequenz schlägt Kampagne: Haltung zeigt sich nicht im Statement, sondern im Verhalten – besonders dann, wenn es unbequem wird. Glaubwürdigkeit entsteht dort, wo Worte Folgen haben.
Fazit:
Haltung ist kein Trend, sondern ein Langstreckenlauf. Marken gewinnen an Bedeutung, wenn sie nicht lauter, sondern klarer werden. Wer Haltung zeigt, um zu gefallen, verliert sie. Wer sie lebt, wird unverwechselbar.
Die November Frage:
Unsere Marke kommuniziert auf immer mehr Kanälen: Website, Social Media, Kampagnen, interne Kommunikation. Alles wirkt korrekt, aber nicht immer zusammenhängend. Wie schaffen wir Klarheit und Wiedererkennbarkeit, ohne uns zu sehr einzuengen?
Gretchen's Antwort:
Wer überall spricht, aber nicht aus einem Guss, wird gehört – aber nicht erkannt.
Viele Marken stehen heute vor einem Paradox: Sie sind präsenter denn je, aber profilärmer als zuvor. Jeder Kanal folgt eigenen Logiken, jede Abteilung eigenen Zielen. Das Ergebnis: Fragmentierung statt Fokus. Die Marke wird zur Summe von Einzelstimmen – nicht zur klaren Haltung.
Doch Markenstärke entsteht nicht durch Lautstärke, sondern durch Konsistenz.
Was tun? Drei konkrete Schritte:
Fazit:
Eine starke Marke ist kein Korsett, sondern ein Kompass. Sie schränkt nicht ein, sie orientiert. Klarheit im Inneren schafft Freiheit nach außen. Wer den Kern kennt, kann auf vielen Bühnen spielen – ohne sich zu verlieren.
Viele Marken stehen heute vor einem Paradox: Sie sind präsenter denn je, aber profilärmer als zuvor. Jeder Kanal folgt eigenen Logiken, jede Abteilung eigenen Zielen. Das Ergebnis: Fragmentierung statt Fokus. Die Marke wird zur Summe von Einzelstimmen – nicht zur klaren Haltung.
Doch Markenstärke entsteht nicht durch Lautstärke, sondern durch Konsistenz.
Was tun? Drei konkrete Schritte:
- Ein klarer Markenkern vor jeder Maßnahme: Bevor Kanäle, Kampagnen oder Formate gedacht werden, braucht es eine eindeutige Antwort auf die Frage: Wofür stehen wir – und wofür nicht? Dieser Kern ist kein Claim, sondern eine innere Richtschnur für alle Entscheidungen.
- Kohärenz statt Gleichförmigkeit: Wiedererkennbarkeit heißt nicht, überall gleich zu klingen. Es heißt, überall dieselbe Haltung zu zeigen. Unterschiedliche Tonalitäten sind erlaubt – solange sie aus derselben Überzeugung heraus entstehen.
- Markenführung ist Führungsaufgabe: Konsistenz entsteht nicht durch Guidelines allein, sondern durch Haltung im Management. Wer Marke ernst nimmt, sorgt dafür, dass Entscheidungen entlang der Marke getroffen werden – nicht an ihr vorbei.
Fazit:
Eine starke Marke ist kein Korsett, sondern ein Kompass. Sie schränkt nicht ein, sie orientiert. Klarheit im Inneren schafft Freiheit nach außen. Wer den Kern kennt, kann auf vielen Bühnen spielen – ohne sich zu verlieren.
Die Oktober Frage:
Wir haben erkannt, dass unsere Marke tief in traditionellen Werten wurzelt – Qualität, Handwerk, Herkunft. Gleichzeitig stehen wir unter Druck, moderner, digitaler, internationaler zu werden. Wie viel Tradition verträgt unsere Zukunft – und wie viel Zukunft unsere Tradition?
Gretchen's Antwort:
Wer nur bewahrt, verliert den Anschluss. wer nur erneuert, verliert Identität.
Viele spüren den Druck in ihren Unternehmen: Die einen wollen Bewährtes bewahren, die anderen drängen auf Wandel. Beides scheint sich zu widersprechen. und die Versuchung ist groß, sich für eine Seite zu entscheiden: Entweder Bewahrer oder Erneuerer.
Doch genau das wäre fatal. Eine starke Marke braucht beides – ein festes Fundament und die Fähigkeit, sich zu verändern.
Was tun? Drei konkrete Schritte:
Fazit:
Zukunftsfähigkeit entsteht nicht im Bruch mit der Tradition, sondern in ihrer Weiterentwicklung. Eine Marke bleibt lebendig, wenn sie sich verändert, ohne sich zu verlieren. Die Kunst liegt darin, das Alte nicht zu begraben, sondern es neu sprechen zu lassen – in der Sprache der Zukunft.
Viele spüren den Druck in ihren Unternehmen: Die einen wollen Bewährtes bewahren, die anderen drängen auf Wandel. Beides scheint sich zu widersprechen. und die Versuchung ist groß, sich für eine Seite zu entscheiden: Entweder Bewahrer oder Erneuerer.
Doch genau das wäre fatal. Eine starke Marke braucht beides – ein festes Fundament und die Fähigkeit, sich zu verändern.
Was tun? Drei konkrete Schritte:
- Tradition als Ressource, nicht als Bremse: Statt alte Werte zu verteidigen, gilt es, ihren Kern neu zu interpretieren. Frage dich: Was bedeutet unsere Tradition heute – und wie kann sie morgen relevant bleiben? So wird Herkunft zum Startpunkt, nicht zum Anker.
- Innovation mit Wurzeln: Zukunft darf nicht gegen die Vergangenheit gebaut werden, sondern auf ihr. Entwickle Innovationen, die die DNA der Marke stärken statt sie zu sprengen. 3. Wenn Modernisierung aus dem Markenkern heraus geschieht, bleibt sie glaubwürdig.
- Dialog statt Dualismus: Lade Bewahrer und Gestalter an denselben Tisch. Nur im Austausch entsteht Verständnis dafür, dass Tradition und Zukunft keine Gegensätze sind, sondern zwei Seiten derselben Identität. Führung heißt hier, Brücken zu bauen – nicht Grenzen zu ziehen.
Fazit:
Zukunftsfähigkeit entsteht nicht im Bruch mit der Tradition, sondern in ihrer Weiterentwicklung. Eine Marke bleibt lebendig, wenn sie sich verändert, ohne sich zu verlieren. Die Kunst liegt darin, das Alte nicht zu begraben, sondern es neu sprechen zu lassen – in der Sprache der Zukunft.
Die September Frage:
Wir haben einen guten Prozess der Markenschärfung durchlaufen, alle Elemente definiert und erleben nun vor allem intern Rückschläge, da die Mitarbeitenden nicht mit den Werten und Regeln arbeiten wollen. Sie empfinden es als zusätzliche Belastung, das jetzt auch noch bedenken zu müssen. Was können wir tun?
Gretchen's Antwort:
Die beste Markenstrategie nützt dir nichts, wenn sie im Arbeitsalltag als Fremdkörper wahrgenommen wird.
Die Versuchung ist groß, Regeln einfach „von oben“ durchzudrücken. Doch genau das erzeugt Widerstand: Mitarbeitende erleben Markenwerte dann als etwas Zusätzliches, nicht als etwas, das ihnen hilft. Die bittere Wahrheit: Eine Marke entfaltet ihre Kraft nur, wenn sie gelebt wird – und zwar freiwillig, nicht verordnet.
Was tun? Drei konkrete Schritte:
Fazit:
Eine Marke lebt im Unternehmen nicht durch Verordnung, sondern als Arbeitstool. Wenn Mitarbeitende die Marke als Belastung empfinden, liegt es nicht an den Werten selbst, sondern daran, wie sie eingeführt und gelebt werden. Mache die Marke zum Kompass – dann wird sie als Hilfe verstanden, nicht als Bürde.
Die Versuchung ist groß, Regeln einfach „von oben“ durchzudrücken. Doch genau das erzeugt Widerstand: Mitarbeitende erleben Markenwerte dann als etwas Zusätzliches, nicht als etwas, das ihnen hilft. Die bittere Wahrheit: Eine Marke entfaltet ihre Kraft nur, wenn sie gelebt wird – und zwar freiwillig, nicht verordnet.
Was tun? Drei konkrete Schritte:
- Von Belastung zu Entlastung: Werte und Leitlinien dürfen keine Extra-Aufgabe sein, sondern müssen das tägliche Handeln einfacher machen. Frage dich: Wie helfen unsere Markenwerte, bessere Entscheidungen schneller zu treffen? Wenn Mitarbeitende spüren, dass die Marke Orientierung statt Aufwand bietet, kippt die Wahrnehmung.
- Mitgestalten lassen: Menschen folgen eher Regeln, die sie selbst mitentwcikeln. Gib Teams die Chance, die Werte in ihre eigene Praxis zu übersetzen: Was heißt „pioniergeistig“ im Service? Was bedeutet „kreativ“ in der Buchhaltung? So werden Regeln zu Werkzeugen – nicht zu Vorschriften.
- Vorleben statt vorgeben. Führungskräfte sind die sichtbarsten Markenbotschafter. Wer im Alltag selbst konsequent nach den definierten Werten handelt, zeigt glaubhaft: Das ist nicht Theorie, das ist Praxis. Nichts überzeugt mehr als erlebte Authentizität.
Fazit:
Eine Marke lebt im Unternehmen nicht durch Verordnung, sondern als Arbeitstool. Wenn Mitarbeitende die Marke als Belastung empfinden, liegt es nicht an den Werten selbst, sondern daran, wie sie eingeführt und gelebt werden. Mache die Marke zum Kompass – dann wird sie als Hilfe verstanden, nicht als Bürde.
Die August Frage:
Was muss man im Markenaufbau beachten, wenn ein Unternehmen in neue Märkte oder Regionen expandiert?
Gretchen's Antwort:
Neue Märkte, gleiche Marke? Nicht ganz.
Ein neuer Markt mag auf den ersten Blick nach einer einfachen Wachstumschance aussehen: mehr Kunden, mehr Umsatz, mehr Sichtbarkeit.
Doch die Realität ist komplexer: Jeder Markt bringt eigene Erwartungen, Gewohnheiten und kulturelle Signale mit sich. Was in einem Land perfekt funktioniert, kann im anderen verpuffen oder sogar für Irritationen sorgen.
Die Kunst besteht darin, die Marke so zu führen, dass sie überall wiedererkennbar bleibt und gleichzeitig vor Ort relevant ist.
Was tun? Drei konkrete Schritte:
Fazit: Expansion bedeutet nicht „Copy & Paste“. Expansion bedeutet, den Kern zu bewahren, den Kontext zu verstehen und den Rahmen so flexibel zu gestalten, dass er im neuen Markt trägt. Nur so kann eine Marke wachsen, ohne sich zu verlieren.
Ein neuer Markt mag auf den ersten Blick nach einer einfachen Wachstumschance aussehen: mehr Kunden, mehr Umsatz, mehr Sichtbarkeit.
Doch die Realität ist komplexer: Jeder Markt bringt eigene Erwartungen, Gewohnheiten und kulturelle Signale mit sich. Was in einem Land perfekt funktioniert, kann im anderen verpuffen oder sogar für Irritationen sorgen.
Die Kunst besteht darin, die Marke so zu führen, dass sie überall wiedererkennbar bleibt und gleichzeitig vor Ort relevant ist.
Was tun? Drei konkrete Schritte:
- Markenkern klar halten: Die Markenwerte, das Logo und die Tonlage – also das Grundgefühl, das vermittelt wird – bleiben unverändert. Sie sind das Fundament, das in allen Märkten trägt. Wird dieser Kern schwammig, zerfällt die Marke in lokale Varianten ohne gemeinsamen Nenner, was zu einem hohen Mehraufwand und einer sinkenden Wiedererkennbarkeit führt.
- Kontext verstehen: Jeder Markt hat eigene kulturelle Codes und Kommunikationsgewohnheiten. Was in einem Land als authentisch gilt, kann im nächsten unpassend wirken. Wer hier nur rät, statt zu recherchieren, riskiert Fehlstarts. Lokale Insights sind Pflicht, nicht Kür.
- Flexibilität zulassen: Bildsprache, Tonalität, Botschaften, Storytelling und Kanäle dürfen angepasst werden – solange der Markenkern unberührt bleibt. Starke Marken meistern den Spagat zwischen globaler Identität und lokaler Relevanz.
Fazit: Expansion bedeutet nicht „Copy & Paste“. Expansion bedeutet, den Kern zu bewahren, den Kontext zu verstehen und den Rahmen so flexibel zu gestalten, dass er im neuen Markt trägt. Nur so kann eine Marke wachsen, ohne sich zu verlieren.
Die Juli Frage:
Der Kunde ist unberechenbar, der Markt ist komplex und der Wettbewerb wird immer schneller. Sind nicht die Rahmenbedingungen schuld, wenn es nicht läuft?
Gretchen's Antwort:
Die Schuldfrage bringt dich nicht weiter.
Die Versuchung ist groß. Der Kunde hat sich anders entschieden als erwartet. Ein neuer Mitbewerber betritt den Markt mit einem innovativen Angebot. Plötzlich ändern sich die Spielregeln und man ist verunsichert oder sucht die Schuld im Außen.
Doch hier kommt die bittere Wahrheit: Das bringt dich und deine Marke keinen Zentimeter weiter.
Was tun? Drei konkrete Schritte:
Fazit: Ja, der Kunde ist unberechenbar. Ja, der Markt ist komplex. Ja, der Wettbewerb fordert dich heraus. Doch wer gesund wachsen will, muss bei sich selbst starten, denn nur dort liegen die Stellschrauben, die man wirklich drehen kann.
Die Versuchung ist groß. Der Kunde hat sich anders entschieden als erwartet. Ein neuer Mitbewerber betritt den Markt mit einem innovativen Angebot. Plötzlich ändern sich die Spielregeln und man ist verunsichert oder sucht die Schuld im Außen.
Doch hier kommt die bittere Wahrheit: Das bringt dich und deine Marke keinen Zentimeter weiter.
Was tun? Drei konkrete Schritte:
- Menschen sind keine Algorithmen. Sie treffen emotionale Entscheidungen, ändern ihre Prioritäten und lassen sich beeinflussen. Marken, die darauf warten, dass „der Kunde endlich verlässlich wird“, warten ewig. Erfolgreiche Marken gehen anders vor. Sie beobachten, testen und passen sich an, ohne dabei ihre Identität aus den Augen zu verlieren.
- Ob Wirtschaft, Technologie oder gesellschaftliche Trends: Alles verändert sich. Komplexität ist kein vorübergehendes Hindernis, sondern der Dauerzustand. Marken, die lernen, darin zu navigieren, statt sie zu beklagen, sichern sich einen entscheidenden Vorteil.
- Wettbewerber sind nicht nur Gegner, sondern auch Ideengeber. Sie fordern heraus, setzen neue Standards und zwingen dich, besser zu werden. In diesem Sinne ist starker Wettbewerb ein Geschenk, denn er hält dich wach und innovativ.
Fazit: Ja, der Kunde ist unberechenbar. Ja, der Markt ist komplex. Ja, der Wettbewerb fordert dich heraus. Doch wer gesund wachsen will, muss bei sich selbst starten, denn nur dort liegen die Stellschrauben, die man wirklich drehen kann.
Die Juni Frage:
Unsere Marke ist schön gestaltet, aber irgendwie versteht keiner, wofür wir stehen. Woran liegt das – und was können wir tun?
Gretchen's Antwort:
Schön allein reicht nicht.
Das ist ein Punkt, an dem viele Marken stehen – die Gestaltung ist gelungen, das Logo modern, die Website sieht gut aus. Aber trotzdem bleibt die Frage offen: „Worum geht es hier eigentlich?“
Das liegt oft daran, dass die äußere Form nicht mit dem inneren Kern verbunden ist. Markenarbeit beginnt nicht mit Gestaltung, sondern mit Bedeutung: Wofür steht ihr? Was macht euch relevant? Warum sollte jemand genau bei euch kaufen oder arbeiten wollen? Wenn diese Fragen nicht klar beantwortet – oder intern nicht geteilt – werden, entsteht genau dieses Gefühl: „Es sieht gut aus, aber es wirkt nicht.“
Was tun? Drei konkrete Schritte:
Fazit: Markenverständnis ist kein Zufallsprodukt. Wenn Gestaltung und Bedeutung wieder zusammenspielen, wird eure Marke nicht nur schöner – sondern auch klarer, spürbarer und wirkungsvoller.
Das ist ein Punkt, an dem viele Marken stehen – die Gestaltung ist gelungen, das Logo modern, die Website sieht gut aus. Aber trotzdem bleibt die Frage offen: „Worum geht es hier eigentlich?“
Das liegt oft daran, dass die äußere Form nicht mit dem inneren Kern verbunden ist. Markenarbeit beginnt nicht mit Gestaltung, sondern mit Bedeutung: Wofür steht ihr? Was macht euch relevant? Warum sollte jemand genau bei euch kaufen oder arbeiten wollen? Wenn diese Fragen nicht klar beantwortet – oder intern nicht geteilt – werden, entsteht genau dieses Gefühl: „Es sieht gut aus, aber es wirkt nicht.“
Was tun? Drei konkrete Schritte:
- Zurück zum "Warum": Führt einen internen Markencheck durch: Können wir in einem Satz sagen, was unsere Marke einzigartig macht? Und: Hört sich das bei allen im Team ähnlich an?
- Weniger über uns reden, mehr über das, was wir ermöglichen. Kunden verstehen Marken über Nutzen, Haltung und Verhalten – nicht über Slogans. Die Frage ist also: Was verändert sich durch euch?
- Marke leben, nicht nur zeigen: Wenn das Team nicht mitsprechen kann, wird es auch nicht weitersagen. Bindet Mitarbeitende aktiv in den Markendialog ein – das sorgt für Klarheit, Glaubwürdigkeit und Wirksamkeit nach außen.
Fazit: Markenverständnis ist kein Zufallsprodukt. Wenn Gestaltung und Bedeutung wieder zusammenspielen, wird eure Marke nicht nur schöner – sondern auch klarer, spürbarer und wirkungsvoller.